Zwei Lesarten eines Briefs

Berlin, 16. Mai 1836 — derselbe Brief, zweimal unabhängig transkribiert

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Rebecka Dirichlet (geb. Mendelssohn Bartholdy) an Fanny Hensel (geb. Mendelssohn Bartholdy)  ·  1836-05-16  ·  Berlin  ·  pi_1001206142_3
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Berlin 16 Mai 1836

Als ich diesen Morgen weder von Dir [et?] Paul, noch von Felix [et?] [Cécile?] etwas [erfahren?] [unleserlich], war mir die [Welt?] wieder ein schwarzer Mummenschanz. Liebste Fanny! d. alten [Briefe?], die nicht in Brandenburg [stehen?], [scheinen?] sich auch meine [gnügsames?] Herz zu lagern. Gottlob, die Sonne scheint trotz [ihrer?] [gestrigen?] [Lichtbrauche?], d. wir erhalten gestern Brief aus Felde, aus [Bechelt?], v. Eliſen [et?] aus [Treysig?] u. [unleserlich] [unleserlich], regelmäße, [pünktlichen?] David. Felice perfido, muto, ingrato? Gottlob, die tromboni meiner [Jama?] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [Cécile?] iſt ja wohl [unleserlich] [Beruhigsbarke?]! d. von Iſh. auch [machst?] ich [sehnen?] [welchen?] [Kuß?] der Pauline trotz [unleserlich] d. daß sie glücklich angelangt [unleserlich].

Gott schenke Dir nur Geſundheit d. Kraft zu der bevorſtehenden Bewegung, [im?] [übrigen?] scheint alles des [Lichten?] Gelingen zu [verſprechen?], d. ich [genieße?] [Mar?] [schon?] im voraus, obwohl ich [zittre?], [zittre?]! ſo gar [nicht?] [unleserlich] [unleserlich] kommt mir mit der Pauluſ-[Reputation?] [unleserlich] mit der von der Bachschen Paſſion vor; das [Geräusch?] sagt schon ſo viel [Bedeutenndes?], [Interesantes?] [voraus?], daß man [unleserlich], [unleserlich] [unleserlich] d. Maitagen wird, erquicklich [unleserlich] in der Atmoſphäre [vorbereitet?] d. das [köstlichste?] hoffen läßt. Ich kann nicht läugnen, daß ich auch [durchaus?] [gespannt?] bin d. die Zeit kaum [erwarten?] kann, wo ich die [bestätigenden?] Nachrichten ein [Lebenshöch?] d. [unleserlich] [bekam?] [unleserlich] [unleserlich]. Die liebe[n] Brüder Eliſe d. Roſa [unleserlich] [unleserlich], so [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] agitation. — [Wie?] [unleserlich] [unleserlich] d. Durchsicht [unleserlich] mir [Dein?] [guter?] detaillirter Brief, bester Saumſer! Das [Heilſein?] [unleserlich] noch [bald?], [feurmigste?] [unleserlich] [unleserlich] auch Pauls [unleserlich] doch noch [unleserlich] [unleserlich]: ich [freue?] mich, daß ihr den [Storchſaß?] [unleserlich] gleich weiter nach [Sicht?] zu [reichen?]. Eſt. [unleserlich] Dir zu einer andern [unleserlich] ganz [angenehm?] [unleserlich]; aber Dein Herzeleid [unleserlich] auch Felix, v. das Sehnen v. in [Wahnsinn?] [unleserlich] [Häuslichkeit?] wirst du [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich].

[unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] ſo gut [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] möglich; d. ſ. ein [unleserlich] [unleserlich], einen [Sebaſtian?] iſt [unleserlich] ein [unleserlich] d. Welt, [unleserlich] ein [unleserlich] d. [unleserlich] [unleserlich], daß er einem vor [unleserlich] d. Toller kaum [unleserlich] [unleserlich]. [Walther?] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] für [unleserlich] [Weihnachtshoffen?] [unleserlich] der [vorigen?] [unleserlich] d. dem Hündchen; ich mußte es ihr gleich 2 mal vorleſen, d. er forderte es noch einmal d. noch einmal, obſchon der [Schelm?] aus ſeinem [geräßigen?] [Gedächtnis?] [unleserlich] alles behalten hatte. Geſtern machten sich die ganze [Familie?], von Minna bis [unleserlich] [schwarze?] [Naſen?] an den gefärbten [Eiern?] zur [unleserlich]. Walther wollte [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] auch eine Hoſe v. ein [Vormannshaarer?]. Geſtern feyerten wir auch [unleserlich] sehr glücklich. Die [Garden?] aus Potsdam rückten ein, [Trommeln?], [schöne?] Muſik, [unleserlich] [unleserlich] Wetter, die Straße so [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich], die Kinder jubelnd d. [staunend?] am Fenſter. [unleserlich] [unleserlich], Großmütterchen,

das iſt ein glücklicher Tag! Treffen, einen [Zuckergroschen?], 2 Groschen für die abgeſtatte. Aus betrübtemar d. die schönen Soldaten! — Heut [erweiſte?] er einer andern Stuf[e] Seligkeit, denn als ich eben mit H. [unleserlich] durch den Garten ging, brachte er mir in größter Haſt einen [Roſenmamm?], der ich ihm aufheben ſoll. Sage [aber?] lieben Sebaſtian d. [Beckchausser?], daß Robert sich aufstellt, in einigen Tagen nach Künau zu [gehen?]. [unleserlich] [unleserlich] 14 Tage darauf zurückkehren; ich [demonstrierte?] ihm aber, daß er unmöglich länger als 8 dispensieren könne, d. lieber die [Pfingstfeier?] in der ſchönen Potsdamer Garten zubringen möchte; guter Rath wird aber wenig hier [bemerkt?] werden. — Es giebt jetzt kein anders Geſpräch als über die franz. Prinzen. Es ſchmeicheltz es genug?? hübſch, Saumſer! daß ſie, nachdem ſie dem Könige, der Königin d. M. d. ſämmtlichen Prinzeßinen am Abend der Ankunft Beſuche abgeſtattet, ſich gerade am folgenden Morgen zu Humboldt fuhren, der natürlich ihnen die Erſchütterung [unleserlich] [unleserlich] gemacht.

Sie machen [allgemein?] einen ſehr [holden?] Eindruck, was [bezaubernd?], Grazie, Bildung, [Lebhaftigkeit?], [Lebensart?] d. — [Liebenswertes?] betrifft. Jeder Tag iſt mit Königst. d. [Prinzlichen?] [Festen?] bezeichnet, [Großbreitschaft?] in Charlottent. diners, déjeuners danſans, ſoupers, [Theater?], manoeuvres d. ſ. w. Großer Saal im Hoſe [unleserlich] Hôtels erbauter; er wollte einen Ball geben, iſt aber vom Könige erſucht worden, es in ein Morgenfeſt zu verwandeln, weil er ſonſt nicht daran Theil nehmen können. Er ſoll überſchreitlich liebenswürdig d. erfreut ſein. Das [Welſhern?] beſuchten ſie geſtern nach der Meſſe. Ueber ihre [Häuslichkeit?] ſind die Stimmen, wie [gewöhnlich?], getheilt; doch ſcheint die [Mutter?] Orleans bedeutender d. [lebhafter?] [außſchen?] als ihre blonden ſorten Nemours. Die Officiers d. [Bürgerſchaften?] [zahlen?] zu ihr; die Generale ſehen doch im [bischen?] anderes aus als [meiſte?] [phlegmatiſchen?] [Frankoiſen?]! auch die ihnen [beigegebenen?] Pagen ſollen ganz [vorzücktt?] von ihnen ſein. Die [unleserlich] Höflichkeit d. [Aufmerkſamkeit?], daß ſie ſie dem Könige [verweiſen?], ſoll dieſen ganz einnehmen, d. die ſehr [vorher?] [beſchoffene?] Höflichkeit wird jetzt um ſo [überhäufter?] [beobachtet?]. Doch [unleserlich] [nicht?] für die in diesem [Augenblick?] aus allen [Sorgen?] der Welt, mein Saumſer! Es haſt ganz was anders d. beſſeres zu thun!

Lieber Paul, ich habe vorgeſtern dem Lord William Ruſſel meinen Gratzſchuh machen müßen. [Über?] der großen Reiſe haſt: die Plamen [bezahlt?] [unleserlich] geweſen d. haben [gelacht?], daß ſie da [unleserlich] [unleserlich] „I did ſwear upon the holy bible, that I was J. — The duke of Bedfords ſon is written in every feature — [klamm?] [Vert?]", ſagte [Mlle?]. Jakobſon, die [Sektnerin?] in Hamburg! — Wie ich ſeiner impertinent war er aber ſehr artig, wie [nur?] ſo vornehmer altliche [Engländer?] es mir gegen die [robuste?] [ſein?] kann. M. [Howard?] hat schon mehr franzöſiſche Urbanität d. das

haſtigkeit, d. h. [seine?] Gefälligkeit kann ich nur loben. Die [hier?] 8 ⅔ paginas ſind geſtern [unleserlich] [unleserlich] nach England geſandt.

[Alexanders?] [unleserlich] ſeit vorgeſtern in Charl. b. Es war recht à propos, daß Onkel Joſeph d. [unleserlich], aber 1000 [unleserlich] in d. [Tochter?] gegangen, les pauvres hommes! Vom [letzten?] [Sodexr?] übergab nun ihm 500 [Th.?] Marianchen, damit ſie ein porcellan ſervice d. [unleserlich] [unleserlich] zum [Bratchſen?] Bleibes anschaffen konnte. Aber ein [Pauſ?] Heckmann, [unleserlich] ihr Vater iſt, [erinnern?] die andern [unleserlich]. — H. [unleserlich] [unleserlich] ſtößt mich [unleserlich] [unleserlich] [demande?] le ſoupe: er erzählt, daß der Froſt in d. Provinz Brandenburg an Korn v. Mehl bedeutende für 10,000 [Th.?] Schaden angerichtet, der wieder unter Obſtbäume nicht zu gedenken. Unter unſeren verlorenen Hoffnungen gehören auch 6 ſchön [gefürte?] [unleserlich] in Sansſouci, die in der großen Hecke [nachſtands?] [erwartet?] [unleserlich] d. nun ganz verloren ſind. Lebt wohl, geliebte Kinder, [umarme?] [Hens?] [herzlich?] d. grüßt mir alle freundlichen Bekannten. Den [grachſamen?] Felix my thanks hands.

Gott sey [Dank?] [habe?] [endlich?] Nachricht von Dir und Gute zu kommen d. her aus [Leipzig?] [gezogenen?] [unleserlich], [Unbenennt?]. Es ſoll aber alles [vergeben?] [ſeyn?], liebe [Tante?], da ich nun ſo nichts ſchreibe. Es weiſ[s] mir aber das lieber als alle Briefe. Ich will jedoch nicht klagen d. meinen Briefe ſollen blos [Zweitnachsbruchſte?] sey. d. y. [unleserlich] erwarten. [Was?] [ſoll?] ich aber ſagen, da ich die [Krankſeite?] des Atelinos nicht ſagen will, [damit?] wir dir des [unleserlich] überraſchen d. dich. [Doch?] ſchritte aber [unleserlich] des ich [unleserlich] ſehe d. höre als [Schüler?] d. [Models?]. Morgen will ich im [Schaul?] [unleserlich] [hinaus?] d. [nahezu?] ich mit [Anderwarter?] [unleserlich] [sich?] dir. [Agresel?], ich die mit einem andern Schüler [unterzukommen?], er heißt [Behrend?], ein [unleserlich] [Namen?]. [Unterſuchſt?] hätt ich [unleserlich] [Krenen?] genug, die Schüle würde lustig wachsen aber ſo hütet sich nicht weiter. Sigern wir doch des gerade zu einer Zeit wo nichts Anderes des abſeitsdacher Eis ausgestellt iſt, sich [unleserlich] [Indianer?] [unleserlich] auch America. So war auch möglich zurechtfertigen war den. Eben wird die Suzze geweckt d. [unleserlich] Felix ich [unleserlich] Tabaſchies zu sehn, was in das [unleserlich] [donnerd?] [Reiſig?] [ſchreibt?]! Morgens war ich ihr [hörig?], [Richard?] war er nicht da gehabt iſt es [absurd?] [unleserlich]. Er muß nun ja[zt?] [Nachts?] [schon?] will. [Doch?] hat er nicht Luft, [trauen?] d. Thieren nun, daß ſich nicht [unleserlich] [unleserlich] Augen folgen ihn nach. Dem Hintzel [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] voll [Augen?], finde ich nicht. die ſage doch [beſtändig?] meine den [unleserlich]

Lea Mendelssohn Bartholdy an Fanny Hensel  ·  1836-05-16  ·  Berlin  ·  pi_1001206142_3_2
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Berlin 16 Mai 1836

Als ich diesen Morgen, weder von dir u. [Paul?], noch von [Seelig?] u. [Wohringen?] etwas erfahren, war mir die Welt wieder ein schwarzer [Mummenschanz?], liebste Fanny! d. alle [Briefe?] die nicht in Brandenburg stehen, scheinen sich auch mein gräm[lich]es Herz zu lagern. Gottlob, die Sonne scheint trotz ihres heisigen Leinrauchs, d. mir erhaltener gestriger Brief aus [Köln?], aus [Hechst?] v. Elisa d. aus Treysa v. den Onkeln, [verbrennen?], [Steckbriefen?] David [Felice?] perfido, muto, ingrato? Gottlob, die trombosi unserer Sara kaum[s?] [unleserlich] (ihr Plagen Cdur ist ja wohl nur [Buchstaubirrt?]!) d. von [unleserlich] ich schon welchen [unleserlich] der Tante doch genommen, d. dass ihr glücklich angelangt machst.

Gott schenke dir nur Gesundheit d. [Kraft?] zu der bevorstehenden Wagensahn, im übrigen scheint alles des [unleserlich] Gelingen zu versprechen, d. ich gemiethe Wie [unleserlich] im voraus, obwohl ich [unleserlich], [unleserlich]! so gar [unleserlich] dir. [unleserlich] [unleserlich] mir mit der [unleserlich]-Repetition ein mit der von der [Bachschen?] Passion vor; der [unleserlich] hat schon so viel [unleserlich], [unleserlich], [unleserlich], dass uns [unleserlich], ein [unleserlich] d. [unleserlich] wird, erquicklich sich in der [unleserlich] verbreitet d. das [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich]. Ich kann nicht läugnen, dass ich auch [unleserlich] gespannt bin d. die Zeit kaum erwarten kann, wo ich die begleitenden Nachrichten ein Lebewohl d. wohlschauend bekannt einmehmen werde. Die lieben Brüder Eliese d. Rosa hatten mich, so [unleserlich] mit meiner Berliner agitation.

[unleserlich] viel Dank d. [unleserlich] verschafft mir ein guter detaillirter Brief, bester Samueli! das Theilweise immer noch bald, fiekneigste Blätter machen mich Paule [unleserlich] doch noch einer besorgt; ich [unleserlich] mich, dass ihr ihr [unleserlich] [unleserlich] gleich [unleserlich] nach Beck zu sehen, [unleserlich] könnten dir zu mir andren [Glogo?] ganz angenehm sein; aber dein [Herz?] ist doch [Seelig?] u. das [unleserlich], d. in Wörnigern lieber Hauttoffeit wirst du [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich]. Der [Kranz?] hier geht so gut als eben dir möglich; d. h., [unleserlich] [Sprache?] betrifft, denn Sebastian ist schon ein [unleserlich] d. [unleserlich], doch ein [unleserlich] d. [unleserlich] hat, dass er einem vor Herzenstränen d. [unleserlich] kaum Red steht. Walter bezeigt viel mehr Zuneigung für seinen [unleserlich] von der dortigen Schwester d. den Hündchen; ich musste es ihr gleich 2 mal vorlesen d. er forderte es noch einmal d. noch einmal, obschon der Schelm aus seinem geringen [unleserlich] gleich alles behalten hatte. Gestern machte sich die ganze Familie, von Minna bis Walter schwarze Nasen an den gefärbten Gläsern zur Sonnenfinsterniss. Walter wollte mit einigem Holzstückchen auch ihr Nase u. ein Sonnenfänster. — Gestern Aben[d]s war auch [unleserlich] sehr glücklich. Die Garden aus Potsdam rückten ein, Trommeln, schon Wetter, ein margiges Maske gelobt, die [unleserlich], so weit man sehen konnte, vollgepropft, die Kinder jubelnd d. staunend am Fenster. Neb. [unleserlich], [unleserlich],

das ist ein glücklicher Tag! [Bettler?], eine Zuckertüte d. Groschen für die abgehetzte Steh[?]bettelnmann d. die schönen Soldaten! — Heut gemiehlt er einer andren [unleserlich] Seligkeit, denn als ich eben mit H. [unleserlich] durch den Garten ging, brachte er mir in größter Hast einer Rosenwurm, der ich ihm aufheben soll. Dazu der lieben [unleserlich] d. Backhausen, dass Robert sich aufhielt, in einigen Tagen nach [Königs?] zu gehen. Es will 14 Tage daraus [unleserlich]; ich [unleserlich] ihn aber, dass er unmöglich länger als 8 [dispensiren?] kann, d. lieber die [unleserlich] in den schönen Potsdam Garten zubringen müsste; guter [unleserlich] wird aber sein Vorschlag [unleserlich] werden. — Es giebt jetzt kein anderes Gespräch als über die franz. Prinzen. — Es schmeicht es genung süsse, Samueli! dass sie, nachdem sie dem Könige, der Königin d. R. d. sämmtlichen Prinzessinnen am Abend der Ankunft Besuch abgestattet, sich gleich am folgenden Morgen zu Humboldt fuhren, der natürlich ihnen die [unleserlich] [unleserlich] geben gemacht. Sie machen allgemein einen sehr guten Eindruck, was [unleserlich], Grazie, [unleserlich], Artigkeit, [unleserlich] d. — Liebevolles betrifft. Jeder Tag ist mit [Königst?] d. [Prinzlichen?] Seiten begeistert, [unleserlich] in Charlott. diners, dejeuners dansants, soupers, theater, manoeuvres d. dgl. — Bresson hatte einen großen Saal in Hohe seines Hôtels erbauen; er wollten einen Ball geben, ist aber von Könige ersucht worden, es in ein Morgenfeste zu verwandeln, weil er sonst nicht daran Theil nehmen können. Er soll überschwänglich liebenswürdig d. erfreut sein. Das Mythern besuchten sie gestern nach der Messe. Ueber ihr Aeußerliches sind die Stimmen wie gewöhnlich, getheilt; doch finden die Meisten Orleans bedeutender d. lebhafter aussehen als den blonden zarten Nemours. Die [unleserlich] d. Königsschule fahren zu ihn; die [unleserlich] sehen doch in [unleserlich] anders aus als unsere phlegmatischen Frankhöfen! auch die ihnen beigegebenen Pagen sollen ganz [unleserlich] von ihnen sein. Die [unleserlich] [unleserlich] d. [unleserlich], dass die für den Königs verzeihen, soll dieser ganz einnehmen, d. die schon vorher [unleserlich] Höflichkeit wird jetzt um so [unleserlich] beobachtet. Doch was macht [unleserlich] dir in diesem Augenblick aus eben Prinzen der Welt, mein Samueli? Es hast ganz was anderes d. besseres zu thun! —

Liebes Paul, ich habe vorgestern dem Lord William Russel meinen Knicks zustand machen müssen. Er ist der großen Bunge habt; die Namen [Sebald?] sind so gewachsen d. sehen gesagt, dass sie es sind. "I did swear upon the holy bible, that I was I. — The duke of Bedfords son is written in every feature — bitansey [unleserlich]", sagte Wha. Jakobson, die [unleserlich] in Hamburg! — Wie ich immer impassible war er aber sehr artig, wie nie so vornehmer ältlicher Engländer es mir gegen die roture [unleserlich] kann. Mr. Howard hat schon mehr französische Urbanität d. das [unleserlich], d. h. seine Gefälligkeit kann ich nur loben. Die [unleserlich] [unleserlich] Pagina sind gestern schon wieder nach England gesandtet.

Alexander wohnte seit vorgestern in Charl. b. Es war recht à propos, dass Oncel Joseph d. an, aber 1000 [Th?] in d. Lotterie gewonnen, les pauvres hommes! Vom letztern überzog er seiner 500 [Th?] Marianchen, damit sie ein porcellan service d. das Nöthige zum [praechten?] Bleiben anschaffen konnten. Aber wir hast Beckmann, was sein [Vater?] ist, neuwer dir andern hat. — Hr. [unleserlich] hat schoss mich at me [unleserlich] le coupé: er erzählt, dass der [unleserlich] in d. Provinz Brandenburg an Korn d. Mehl bekommen für 10,000 [Th?] Schaden angerichtet, der vieler unter Obstbäumen nicht zu gedenken. Unter unsren verlornen Hoffnungen gehören auch 6 schön gehäuft [unleserlich] in [unleserlich], die in der großen Garten nachstanden werden sollten d. nun ganz verloren sind. Lebt wohl, geliebten Kinder, umarmt Euch herzlichst d. grüßt mir alle freundliche Bekannte. Eure gemeinsame Selig my [unleserlich] hand.

Ich seh es endlich Nachzügler vor dir und Gute zu kommen d. fast nach [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich], [unleserlich]. Es soll aber alles vergeben sein, liebes [Kind?], da ich [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich]. [unleserlich] mich aber doch lieber als alle Briefe. Ich will jeden nicht klagen d. meinen Briefe. Sollen also [unleserlich] sein, d. [unleserlich] [unleserlich] erfahren. Was soll ich aber sagen, da ich die [unleserlich] des Atelier nicht sagen will, [unleserlich] [unleserlich] dir d. [unleserlich] [unleserlich] d. dich. doch [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] [unleserlich] sehr d. bin als Schüler d. Models. Morgen will ich ein [unleserlich] noch hinaus d. nähst ich mal Anderwärts beg ich die Agnegers, ich die mit einem andren Schüler [unleserlich], er heißt Beford, ein [unleserlich] [unleserlich] Untersuchz hätt ich mir können ganz, die Schule wird flüchtig wachsen aber so gehts sehr nicht ungere. [unleserlich] [unleserlich] doch des gerade zu einer Zeit wo nichts Anderes des Abendmachs Bild ausgestellt ist, sehr [unleserlich] zu finden zu der [unleserlich]. Es war nicht möglich zurecht fertig zu werden. Eben wird die Sache geanielter d. so habe ich heute Distractionen zu hauf, was in der Regel sieinal täglich besucht. Morgens war ich ihn besuche, Wickand, war er nicht ins Quarté ist d. abends auch er nicht zur Bach gehen will. Daub geht er nicht licht, kuhrer d. Itzig nun, des sie nicht trage, untreuen Augen folgen ihm nach. dein Gietel [unleserlich] [unleserlich] der [unleserlich] kuches voll Frigge, jamie der [unleserlich]. Die sage doch hoftselig michre den Sinn

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